nach oben

 

 

Squaw Hildegard Rose: Bilder 2001 – 2007

herausgegeben vom Potsdamer Kunstverein e. V.
Potsdam 2007

28 x 20 cm, Hardcover, 49 Seiten, Gestaltung: Peter Rogge
mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Texten von Hans-Jörg Schirmbeck und Dr. Gernot L. Thiele, Biografie, Ausstellungsverzeichnis, Bibliografie

ISBN 978-3-931640-64-4

Bezug: Potsdamer Kunstverein e. V.

Texte aus dem nebenstehenden Buch, erschienen zur Ausstellung

im Kunstraum Potsdam, 14. Januar bis 17. Februar 2008

 

Gernot L. Thiele
Bilder und die Schatten der Nacht
Einige Noten zu den neuen Bildern von Squaw Rose

Text als PDF

Squaw Rose benutzt in ihren Bildern die blauwertige Farbe um einen Eindruck von Unverhülltheit zu erzielen. Die Bilder geben eine Transparenz der Flächenschich-
tungen, die einen Raumeindruck suggestiv entstehen lassen. Die Beleuchtung ist durchgängig unklar.
Es fehlt eine eindeutige Lichtquelle. Sichtbar ist ein transparenter, atmosphärischer Raum, in dem jede angedeutete Figuration schwimmt.
Wenn ich den Raumbegriff thematisiere, dann stelle ich mir die Frage nach einer möglichen Beschreibung des Raumes in den Bildern von Squaw Rose. Der Raum ist aufgebaut aus einem Verhältnis von farbigem Tiefenraum und Figurationen innerhalb dieses Tiefenraumes.                                               weiterlesen / ausblenden

 

 

Hans-Jörg Schirmbeck
Squaw Hildegard Rose – Bilder

Text als PDF

Squaw Hildegard Rose gehört zu der Künstlergeneration, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine verwirrende Vielzahl von neu entwickelten künstlerischen Richtungen und gestalterischen Stilmitteln bot. Die Entwicklung der abstrakten Kunst, die ihren Triumphzug durch Europa und die USA nahm, gab auch ihr den Weg frei für Subjektivität und singulären Aktionismus, der diesen gesamten Kunstprozess bestimmte.
Die grundlegend veränderten Sicht- und Sehweisen der Künstler erschwerten, damals wie heute, die Seh- und Lesbarkeit dieser Bilder; das Fehlen des Ablesbaren, das sich Hineindenken in eine bildnerische Form, die Herausforderung der eigenen Fantasie, die Selbstbefragung und die Besinnung des Betrachters auf sich selbst in einer zunehmend medienorientierten Welt. Wer in den Werken Squaw Roses herkömmlich Wiederzuentdeckendes sucht, wird erfahrungslos bleiben. weiterlesen / ausblenden